
Alter:
18
Wohnort:
Haslach
Aktuell:
Schülerin der Klasse 12 (J1), Abitur voraussichtlich 2027
Nach dem ABI:
Gerne möchte ich Medizin studieren, kann mir aber vorstellen eventuell erst noch eine Ausbildung zum Rettungssanitäter zu machen.
Bühnenerfahrung:
Ich habe bereits bei zwei Musicals mitgemacht und in einigen Theaterstücken mitgespielt. Darunter eine kleinere Rolle in „Linie 1“ mit Mini-Gesangssolo und die menschliche Fiona in „Shrek“. Davor war ich im English Drama Club und in der kleinen Theater AG am RGG in denen ich jeweils bei verschiedenen Stücken mitgespielt habe. Theater und Gesang begleitet mich bereits seit ich fünf Jahre alt bin und in diversen Chören wie zB dem Kinder-& Mutaborchor, sowie dem Chor unserer Grundschule.
Wie kam es zur Teilnahme, welches sind die Beweggründe, als Darsteller mitzuwirken?
Auf die Rolle „Rebecca“ habe ich mich beworben weil mir die Figur sehr gut gefällt - sie ist ein sehr starker, kämpferischer Charakter. Außerdem singe und schauspielere ich echt wahnsinnig gerne und hab schon ein bisschen Erfahrung mit Gesangssolos und Schauspiel gemacht - und die Gesangsstücke in RAGS sind sehr schön!
Meine Rolle ist „Rebecca“, eine jüdische Frau, welche mit ihrem Sohn David zusammen aus Russland in die USA der 1920er flieht. Dort sucht sie nach ihrem Mann Nathan in der Hoffnung, mit ihm ein besseres Leben, mit mehr Möglichkeiten und Sicherheit für ihren Sohn David, führen zu können. Allerdings trifft sie in den USA einen jungen Gewerkschafter namens Sal, mit dem sie sich nach anfänglichem Streit immer besser versteht…
Wie laufen die Vorbereitungen?
Die Vorbereitungen laufen super! Wir sind szenisch schon sehr weit gekommen mit den Proben in den Osterferien und wir haben uns schon ziemlich gut in die Rollen eingefunden (:
Meine persönliche Herausforderung bei RAGS liegt beim Schauspiel. Da ich im letzten Musical Fiona gespielt habe, die einen vollkommen anderen Charakter als Rebecca hat und eher überdreht, fröhlich und manchmal ein bisschen dümmlich war, fiel es mir besonders am Anfang schwer, die eher ernste und „echtere“ Rebecca zu spielen.
Mein Gruß an die Besucher:
RAGS ist ein ganz wunderbares Stück! Wenn auch nicht ganz so fröhlich und lustig wie „Shrek“, behandelt es doch sehr wichtige, aktuelle Themen und ist ein zutiefst berührendes und nachdenkliches Musical. Nicht zuletzt sind auch die Gesangsstücke sehr emotional mitreißend - von lustig und fröhlich bis hin zu tieftraurig- und absolut hörenswert! RAGS ist ein Stück, das man auf keinen Fall verpassen darf!

Alter:
13
Wohnort:
Wolfach
Aktuell:
Ich bin in der 8. Klasse und stecke gerade mitten in den Vorbereitungen für das Musical – eine richtig spannende Zeit! Gleichzeitig freue ich mich sehr auf meine bevorstehende Konfirmation und besonders auf das Jugendorchesterkonzert in Wolfach, bei dem ich selbst Trompete spiele.
Nach dem ABI:
Naja, das ist ja noch eine Weile hin. Pläne habe ich aber bereits. Nach dem Abitur möchte ich gerne ein Auslandsjahr in Stockholm machen und anschließend studieren. Im Moment interessiere ich mich besonders für Jura, aber ich bin noch offen und gespannt, wohin mein Weg mich führt.
Zunächst hoffe ich aber, dass ich noch bei einigen Musicals mitwirken kann, um weitere Bühnenerfahrung zu sammeln und meiner Leidenschaft nachzugehen.
Bühnenerfahrung:
Ich war bereits bei „Shrek“, meinem ersten Musical, dabei. Dort habe ich die stumme Rolle des kleinen Shrek sowie eines der sieben Geißlein gespielt. Ein wenig Bühnenerfahrung bringe ich also schon mit. Letztes Jahr habe ich außerdem beim „Theater unter der Burg“ unter der Leitung von Giovanni „Gino“ Santo mitgespielt. Dort habe ich die Rolle des Martin übernommen und dabei viel über das Schauspielern gelernt.
Außerdem habe ich schon zweimal bei der „Weihnachtsgeschichte“ nach Carl Orff im Unterstufenchor mitgewirkt. Beim ersten Mal habe ich Melchior gespielt, beim zweiten Mal den jungen Hirten.
Die Rolle:
Ich spiele die Rolle von David Hershkowitz.
David ist ein jüdischer Junge, der gemeinsam mit seiner Mutter Rebecca nach Amerika auswandert. Er ist neugierig, aufmerksam und übernimmt schon in jungen Jahren viel Verantwortung.
Trotz zahlreicher Herausforderungen lässt er sich nicht entmutigen und steht stets für seine Überzeugungen ein.
Mit großer Begeisterung und staunenden Augen blickt David auf die neue Welt, die ihn erwartet, und ist fest entschlossen, seinen Platz darin zu finden.
Wie kam es zur Teilnahme?
Meine musikalische Reise hat eigentlich schon sehr früh begonnen. Ich singe zwar seit der 5. Klasse im Chor am RGG, und damit war für mich schnell klar, dass ich auch bei den Musicals dabei sein möchte – aber die Begeisterung dafür hat schon viel früher angefangen.
Ich war auf der Herlinsbach-Grundschule in Wolfach, und dort gab es das Profilfach Chor unter der Leitung von Michael Schmider. Ich erinnere mich noch gut daran, wie viel Freude mir das Singen damals schon gemacht hat. Es war ein ganz besonderes Gefühl, gemeinsam mit anderen Musik zu erleben und auf der Bühne zu stehen.
Im Rückblick würde ich sagen: Genau dort ist der Funke übergesprungen. Das war der Moment, in dem aus einer kleinen Begeisterung eine echte Leidenschaft geworden ist, die mich bis heute begleitet.
Meine Beweggründe, als Darsteller mitzuwirken?
Für mich war ein ganz wichtiger Grund, dass ich mich sehr schnell mit der Rolle identifizieren konnte. Das hat meine Motivation und meine Freude daran, sie zu spielen, noch einmal deutlich verstärkt.
Außerdem faszinieren mich Musicals generell, weil sie Schauspiel und Musik miteinander verbinden. Ich spiele und singe einfach unglaublich gern – und gerade in einer Solorolle hat man die Möglichkeit, beides besonders intensiv zu zeigen.
Mein erstes Musical, „Shrek“, hat mir damals schon sehr viel Spaß gemacht. Dort hat sozusagen meine kleine „Karriere“ als Schauspieler begonnen. Nach dieser Erfahrung war für mich sofort klar, dass ich unbedingt wieder mitmachen möchte.
Umso mehr hat es mich gefreut, diesmal die Chance zu bekommen, eine größere Rolle zu spielen und mich noch stärker einzubringen.
Meine persönliche Herausforderung:
Beim Musical „Rags“ stehe ich vor ganz besonderen Herausforderungen, die die Rolle für mich aber auch unglaublich spannend machen. Eine davon ist die große Bandbreite an Emotionen: In einem Moment ist das Stück leicht und humorvoll, im nächsten sehr traurig oder berührend – und oft steckt gleichzeitig auch eine gewisse Spannung darin. Genau diese Vielfalt fordert mich als Darsteller immer wieder neu heraus.
Eine noch größere Herausforderung ist für mich, dass es meine erste große Solorolle in einem Musical ist. Am Anfang hatte ich ehrlich gesagt großen Respekt davor, vielleicht sogar ein bisschen Angst. Doch je mehr ich mich mit der Rolle beschäftigt habe, desto mehr habe ich gemerkt, wie viel Freude es mir macht, David zu spielen.
Besonders schön ist für mich, dass ich mich in vielen Eigenschaften in David wiederfinde. Diese Verbindung hilft mir sehr dabei, die Rolle authentisch zu gestalten und mich wirklich in seine Gedanken und Gefühle hineinzuversetzen. Dadurch ist mir der Zugang zur Rolle überraschend leichtgefallen.
Wie laufen die Vorbereitungen?
Die Vorbereitungen laufen momentan wirklich sehr gut, was mich total freut. Wir haben inzwischen alle Szenen durchgearbeitet und können uns jetzt intensiv mit den Feinheiten beschäftigen, was die Proben noch spannender macht.
Am Anfang war ich ehrlich gesagt etwas skeptisch, weil wir verspätet eingestiegen sind. Doch diese Unsicherheit ist schnell verflogen – ganz ähnlich wie beim letzten Musical („Shrek“). Inzwischen fühle ich mich richtig wohl und habe das Gefühl, dass wir auf einem sehr guten Weg sind.
Mein Gruß an die Besucher:
Lassen Sie sich dieses Stück nicht entgehen!
Es ist mal lustig, mal berührend, aber immer packend. Genau diese Mischung macht das Stück so besonders.
Wir haben mit viel Leidenschaft und Einsatz daran gearbeitet, jede Szene zum Leben zu erwecken. Das spürt man auf der Bühne: Die Choreografien, die vielen Rollen und die Energie des gesamten Ensembles machen die Aufführung zu etwas ganz Besonderem.
Ein weiteres Highlight ist der Bezug zur Realität – zum Beispiel durch die Figur von Big Tim Sullivan. Dadurch wirkt das Stück noch authentischer und bleibt lange im Gedächtnis.
Zum Schluss möchte ich noch Gino zitieren: " Wir bringen die Säfte in Wallung" also kommen Sie vorbei und lassen Sie sich mitreißen – es lohnt sich!

Alter:
16
Wohnort:
Welschensteinach
Aktuell:
Schülerin der Klasse 10
Nach dem ABI:
Nach dem Abitur habe ich noch keine festen Pläne, kann mir aber gut vorstellen, später einmal den Lehrerberuf zu ergreifen.
Musicalerfahrung:
Meine Begeisterung für Musicals begann bereits in der 7. Klasse, als ich beim Musical „Linie 1“ im kleinen Chor mitwirkte. Das war meine erste Erfahrung auf der Musicalbühne. Zwei Jahre später, 2024, folgte meine zweite Teilnahme beim Musical „Shrek“, bei dem ich erstmals eine Solorolle als
Teenagerversion von Fiona übernehmen durfte. Insgesamt ist RAGS nun meine dritte Musicalproduktion.
Bühnenerfahrung:
Auch außerhalb von Musicals konnte ich bereits Bühnenerfahrung sammeln. Schon in der Grundschule hatte ich mit dem Schulchor unter der Leitung von Frau Neumaier mehrere kleinere Auftritte und übernahm dabei beispielsweise eine kleine Solorolle als Biene im Stück „Tier des Jahres“.
Später engagierte ich mich in der Theater-AG meiner Schule und wir führten unter anderem „Schneewittchen“ und „Der Goldvulkan“ auf.
Wie kam es zur Teilnahme?
Zur Teilnahme an weiteren Musicals kam es, weil mich meine erste Erfahrung bei „Linie 1“ sehr begeistert hat und ich unbedingt weiter auf der Bühne stehen wollte.
Welche Rolle spielst du, wo liegen für die die besonderen Herausforderungen?
Ich spiele die Rolle der Bella Cohen, einer jüdischen Immigrantin, die gemeinsam mit Rebecca nach New York eingewandert ist und dort mit den Erwartungen ihres strengen Bruders Avram konfrontiert wird.
Meine größte Herausforderung besteht darin, dieser vielschichtigen Figur gerecht zu werden und sie möglichst authentisch darzustellen.
Die Solistenrolle habe ich übernommen, weil ich nach meinen ersten beiden Musicals Lust auf mehr hatte und mich die Rolle der Bella von Anfang an besonders angesprochen hat.
Wie laufen die Vorbereitungen?
Die Vorbereitungen für das Musical laufen gut, da wir zügig mit den Szenen vorankommen und alle engagiert mitarbeiten.
Mein Gruß an die Besucher:
RAGS sollte man in Hausach auf keinen Fall verpassen, da es ein spannendes Stück mit großartiger Musik und außergewöhnlichen Charakteren ist.