Rollen – Darsteller

 

Offenburger Tageblatt, 24.3.2016 – Musical „RENT“ – die Solisten

OT_24.03.2016

 

Mark Cohen

– Der „Beobachter“ – aus seiner Sicht wird die Geschichte erzählt.

– Wohnt zusammen mit dem Musiker Roger in einem alten, heruntergekommenen Industrieloft in der Avenue A, in dem Haus, das vom Abriss bedroht ist.

– Mark ist Filmemacher. Er lehnte es stets ab, seine Fähigkeiten als Filmer für ein Fernsehstudio einzusetzen und schlägt sich deshalb mehr schlecht als recht mit Teilzeitjobs herum, die wenig Geld einbringen.

– Sein Ziel: Einen Film über das Leben und die Probleme seiner Mitmenschen zu drehen. Beherrschende Themen sind AIDS und die Obdachlosigkeit.

– Mark hatte eine Beziehung mit Maureen, die ihn für eine Frau verlassen hat.

 

Darsteller:

Maik Schwendemann

Alter: 23 Jahre

Heimat- und aktueller Wohnort: Haslach

Aktueller Status:

– Schüler am RGG 2003 – 2012

– Abitur 2012 in Musik (Gesang)

– Ausbildung zum Finanzassistent (2012-2014), Fortbildung zum Bankfachwirt (2015)

– Seit Juli 2015 Privatkundenberater bei der Sparkasse Haslach-Zell, Geschäftsstelle Haslach

Meine bisherigen Musical-Erfahrungen:

– Las Vegas Dreams (2006) im Technik-Team

– Rags (2009), Solorolle als “Saul”, der Gewerkschaftsführer

– Hair (2012), Solorolle als “Claude”, der Soldat

– Evita (2014), Solorolle als “Juan Peron”, Präsident Argentiniens

… und wozu das geführt hat:

– Sänger in der Big Band Surprise

– Sänger in der Big Band United Sound am RGG

– Frontmann in der Band “Soul Transformer” (Coverband mit Songs von z.B. Stevie Wonder, Amy Winehouse, Bruno Mars, Michael Jackson, John Legend u.v.m.)

– Schlagzeuger, stellvertretender Geschäftsführer und Veranstaltungsorganisator der Stadtkapelle Haslach

Wie kam es zur Teilnahme? Welches sind die Beweggründe, als Darsteller mitzuwirken?

Für mich ist es eine sehr große Ehre immer wieder dabei sein zu dürfen. Man hofft und freut sich alle zwei Jahre auf den Anruf oder die Mail von Reinhardt Bäder.

Zu meiner ersten Solorolle kam es eher durch Zufall. Beim Abbau des Technikteams nach „Las Vegas Dreams“ haben wir immer zusammen gesungen. Reinhardt Bäder hat mich gehört und mir “befohlen”, in den Chor zu kommen. 2009 hat Reinhardt mir dann die Solorolle “Saul” angeboten. Das RGG hat damals einige Sänger unterstützt, in dem wir die Möglichkeit bekamen, vergünstigten Gesangsunterricht bei Matthias Schadock zu bekommen. Das hat mir so viel gebracht und mir solchen Spaß gemacht, dass ich bis heute Gesangsunterricht bei Matthias habe. 2012 hatte ich bei „Hair“ mit „Claude“ meine größte Solorolle bisher. Es war das erste Musical mit Giovanni Santo als Regisseur. Durch ihn haben die Musicals am RGG meiner Meinung nach qualitativ nochmal einen gewaltigen Sprung gemacht (Dynamik der Szenen, Choreographien, Professionalität etc.). Man hat gleich gemerkt: Da ist einer, der ganz genau weiß was er da macht, der dafür brennt und jeden mitreißen und begeistern kann.

„Hair“ spielten wir in meinem Abi-Jahr. Da kam sehr vieles zusammen, was dieses Musical zu etwas ganz besonderem machte. „Hair“ war thematisch und musikalisch klasse – sehr ansprechend und spannend für uns junge Leute. Seither “begleitet” Thilo Mensak meine “Musicalkarriere”. Genau das ist einer der Gründe, weshalb man immer wieder gerne mitmacht. Man lernt viele neue Leute kennen – manchmal nur Bekanntschaften, aber auch sehr enge Freundschaften – auf jeden Fall aber eine tolle Zeit, geprägt von Harmonie und Gemeinschaft. Das “Wir-Gefühl” hat einen gewissen Suchtfaktor.

„Evita“ spielten wir 2014 zwei Wochen nach meinen Abschlussprüfungen zum Finanzassistent. Dementsprechend war dort alles stressiger als die beiden Male zuvor, aber keineswegs weniger schön. Die Rolle „Peron“ war schon etwas Besonderes. Ich spielte eine Person, die es wirklich gab. Ein mächtiger, grausamer, privat aber auch liebevoller Mann – das hatte seinen Reiz und auch die Musik von „Evita“ war besonders. Das einzig ätzende an meiner Rolle war, dass ich mir die Haare schwarz/dunkelbraun färben musste. Das hat mir abseits der Bühne nicht so gut gefallen – die schleimige Gelfrisur auf der Bühne war dafür umso witziger.

„RENT“ ist für mich eine wirkliche Herzenssache. Bereits bei „Evita“ 2014 standen erste Überlegungen im Raum, „RENT“ 2016 aufzuführen. Gino hat mir oft davon erzählt und vorgeschwärmt. Ich habe mir die Broadway-Version im Januar 2014 erstmals angeschaut und war einfach nur überwältigt. Die Themen, die Rollen, die Musik und die Texte – einfach nur Weltklasse! Seither begleitet mich die Musik von „RENT“ regelmäßig und auch die Broadway-DVD hin und wieder. Seit 2014 habe ich also darauf gehofft, dass aus den Überlegungen Realität wird und ich mit dabei sein darf. Die Wunschbesetzung und Wunschrolle für mich war klar – Thilo als „Roger“ und ich als „Mark“. Das hatten wir bei „Evita“ schon „geplant“. Während meinem Sommerurlaub auf Mallorca im “Mega Park” hat mich dann die Mail von Reinhardt erreicht – „RENT“ wird definitiv aufgeführt, und ich darf den „Mark“ spielen. Bald darauf eine kurze SMS an Thilo – Antwort: Ich bin auch dabei, als “Roger”.

Und nun ist es soweit. Nach den ersten drei “Einführungsstunden” mit Gino war schon klar – das ist ‘ne richtig coole Truppe und das wird richtig geil!

Alle Proben bisher haben das mehr als bestätigt. Das Phänomen und der Suchtfaktor „Musicalzeit in Hausach” leben…

Was bewegt die Ehemaligen, immer wieder mit dabei zu sein?

– Wegen dem angesprochenen Phänomen „Musicalzeit in Hausach” – die tolle Gemeinschaft, das Wir-Gefühl, neue Leute und Freundschaften schließen, die weit über die Musicalzeit hinaus gehen…

– Um meinem Traumberuf (seit „Rags“) als Musicaldarsteller in Form eines Hobbys zu verwirklichen…

– Um Zeit mit den “Musical-Bekannten und Musical-Legenden” und Freunden wie Gino, Thilo, Reinhardt, Gerlinde Seitz etc. zu verbringen …

– Um dem Alltag immer mal wieder zu entfliehen …

– Die intensive Arbeit der Vorbereitungszeit prägt den Charakter, die Bühnenpräsenz das Selbstbewusstsein, die Stimme und vieles mehr…

– Weil es einfach einen unbeschreiblich großen Spaß macht, und man für die Arbeit, die man reinsteckt, mindestens genau so viel zurück bekommt …

Wo liegt für mich die besondere persönliche Herausforderung bei „RENT“?

Bei „Mark“ und mir sehe ich viel Parallelen. Er ist ein Gemeinschaftsmensch. Er ist außerdem immer gut gelaunt, egal welchen Streich ihm das Leben gerade spielt. Seine “Lebensaufgabe”, Filme zu drehen und das Leben mit der Kamera aufzunehmen, lässt sich bei mir auf das Musizieren und Singen übertragen. „Mark“ zu spielen macht mir in den Proben bereits sehr viel Spaß und ich fühle mich sehr wohl dabei. Er ist immer sehr aktiv, darf und soll mit jeder anderen Figur kommunizieren und interagieren – das macht riesen großen Spaß. „Mark“ hat viele Sprechszenen und tritt dort manchmal als eine Art „Erzähler in seinem eigenen Film” und „Erzähler für das Publikum” auf. Das hat einen besonderen Reiz: Monologe, die sprachlich und spielerisch mit Leben zu füllen sind.

Die größte Herausforderung wird sicherlich der Tango beim Stück „Tango Maureen”. Nachdem ich bei „Evita“ mit Annika Haas schon einen Tango-Argentino auf die Bühne bringen durfte, habe ich jetzt die Ehre mit Tabitha Eisenmann einen flotten Tango hinzulegen. Das wird sicherlich sehr lustig, den Tanz und die Choreographie einzustudieren – da hoffe ich auf Tabithas Geduld… Ich freue mich aber riesig darauf und es wird bestimmt auch richtig gut! Der Song ist auf jeden Fall schon mal der Hammer, und unser Tango wird das bestimmt auch!

Mein „Gruß an die Besucher“ – oder besser: Warum sollte man die „RENT“-Aufführung in Hausach auf keinen Fall verpassen:
Jedes Musical des RGG in Hausach ist ein absolutes MUSS für jeden Kinzigtäler und weit über die Grenzen hinaus. Was hier geboten wird, hat in meinen Augen (bis auf die Mitwirkenden) nicht mehr viel mit einem “Schulmusical” zu tun. Das ist wirklich schon sehr professionell. Und dann ist es einfach toll zu sehen, wie viele Jugendliche ihre Freizeit in dieses Projekt investieren und wie Eltern und ehrenamtliche Helfer sich beteiligen, um das alles auf die Beine zu stellen. Die Musik, die Thematik und die Texte von „RENT“ sind wirklich etwas ganz Besonderes: krass, heftig, berührend, emotional, wunderschön – und das alles gleichzeitig. Auf der einen Seite die Vergänglichkeit der Zeit und die Frage „was stelle ich mit meiner Lebenszeit an“ (eine Frage die wir uns alle selbst bestimmt auch schon gestellt haben) verstärkt durch die Thematik HIV. Auf der anderen Seite die Themen Gemeinschaft, Freundschaft, Selbstverwirklichung und Liebe. Das traurige, nachdenkliche und heftige auf der einen Seite und das schöne, fröhliche und herzerwärmende auf der anderen Seite. Beides in Verbindung miteinander – das ist “RENT”!

Ich bin überzeugt davon, dass kein Besucher heimgehen wird, ohne…

– mindestens einmal herzlich gelacht zu haben,

– Trauer verspürt und vielleicht sogar die ein oder andere Träne verdrückt zu haben,

– mit der tollen Musik mitgewippt zu haben,

– sich selbst teilweise in einer der Rollen wiedergefunden zu haben,

– sich selbst dabei zu ertappen, persönlich über die Themen in „RENT“ nachzudenken,

– viele tolle „Ohrwürmer“ gehört zu haben,

– emotional sehr berührt geworden zu sein.

„RENT“ wird auch Sie in seinen Bann ziehen, berühren, inspirieren und begeistern. Es bringt einfach alles mit was ein ganz besonderes Musical haben muss.

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Roger Davis

– Wohnt zusammen mit dem Filmemacher Mark in einem alten, heruntergekommenen Industrieloft in der Avenue A, in dem Haus, das vom Abriss bedroht ist.

– Rockmusiker – ist deprimiert und lebt zurückgezogen. Sein Ziel ist es, den „einen großen Song“ zu komponieren, bevor er an seiner AIDS-Krankheit sterben wird.

– War früher erfolgreich und tourte als Musiker von Konzert zu Konzert. Lernte dabei seine Freundin kennen, die ihn zu den Drogen und damit auch immer mehr ins Elend brachte.

– Seit sich seine AIDS-kranke Freundin das Leben nahm hat Roger Angst, sich auf eine Beziehung einzulassen.

– Roger begann nach dem Tod seiner Ex-Freundin den Entzug und ist clean.

 

Darsteller:

Thilo Mensak

Alter: gefühlte 19

Heimatort: Das Tal

Wohnort: Die Stadt

Aktueller Status: Ambitionierte Rampensau

Meine bisherigen Musical-Erfahrungen:

1990 „Starlight Express“ in London. Reihe 14, Sitz 3.

Wie kam es zur Teilnahme? Welches sind die Beweggründe, als Darsteller mitzuwirken?

Ich war nie auf dieser Schule. Erst bin ich so reingeschlittert und dann hab ich den Absprung verpasst.

Wo liegt für mich die besondere persönliche Herausforderung bei „RENT“?

Vielleicht schaff ich jetzt den Absprung. Notiz an mich: Wohnort, E-Mail-Adresse und Telefonnummer ändern, damit sich Bäder nicht mehr melden kann.

Mein „Gruß an die Besucher“ – oder besser: Warum sollte man die „RENT“-Aufführung in Hausach auf keinen Fall verpassen:
Monatelange Vorbereitung, Arbeit und Leidenschaft einer Gemeinschaft auf Zeit wird an einem Abend komprimiert auf die Bühne gebracht. Das allein reicht schon zu wissen.

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Tom Collins

– Ehemaliger Mitbewohner von Mark, Roger und Maureen, zu denen er noch immer einen guten Draht hat.

– Besucht Mark und Roger an Weihnachten.

– Philosophie-Professor und Computer-Genie.

– Intellektueller Querdenker – wurde am Institut für Technologie wegen seiner freidenkerischen Theorie der „wahren Realität“ gekündigt.

– Will seine akademische Karriere hinter sich lassen und ein Restaurant eröffnen.

– Sein Freund ist der Transsexuelle Angel, zu welchem er eine sehr enge Beziehung aufbaut. Er liebt Angel über alles.

 

Darsteller:

Philipp Rechenbach

Alter: 18 Jahre

Wohnort: Geboren in Laatzen bei Hannover. Seit 14 Jahren in Steinach.

Aktueller Status:

Ich bin in der 12. Klasse und schreibe mein Abitur voraussichtlich zwei Wochen vor „RENT“.

Meine Kommunikationsprüfung ist in den zwei Tagen Veranstaltungspause während „RENT“.

Was nach meinem Abitur passiert steht noch in den Sternen. Hoffe aber, dass ich mich bald entscheide.

Meine bisherigen Musical-Erfahrungen:

Bei „Hair“ (2012) stand ich erstmals auf einer etwas größeren Bühne. Ich war damals im 7/8 Chor und durfte die Rolle des „Steve Right“ übernehmen (Text-/Theatersolo). Des weiteren sang ich bei den Liedern „Good Morning Starshine“ und „Hippie Life“ mit, bei „Hippie Life“ als Solist.

Bei „Evita“ (2014) spielte ich die Rolle des Barkeepers in „Junin“, der sich zusammen mit zwei weiteren Dorfbewohnern über Señor Magaldi lustig machte, und ich war Mitglied des „Another Suitcase in Another Hall“-Ensembles.

Wie kam es zur Teilnahme? Welches sind die Beweggründe, als Darsteller mitzuwirken?

Meine Hobbys sind Musik (Posaune, Gesang und Klavier) und Theater, seit 2012 als Mitglied der Großen TheaterAG des Robert-Gerwig-Gymnasiums. Seit der sechsten Klasse singe ich im Chor. Deshalb ist es eine große Ehre für mich, bei „RENT“ als Hauptdarsteller mitwirken zu dürfen, zumal „RENT“ das letzte Musical während meiner Schulzeit am RGG ist. Seit „Hair“ habe ich die Musicalzeit am RGG schätzen gelernt.

Die Atmosphäre, ob in den vielen intensiven Proben der Vorbereitungszeit oder an den Veranstaltungsabenden selbst ist etwas Besonderes, was man mal erlebt haben sollte!

Wo liegt für mich die besondere persönliche Herausforderung bei „RENT“?

Die größte Herausforderung wird es sein, den gewaltigen Stimmumfang der Rolle Tom Collins zu bewältigen. Themen wie Homosexualität und AIDS spielen eine große Rolle, man muss sich damit intensiv befassen, um seiner Rolle gerecht zu werden.

Mein „Gruß an die Besucher“ – oder besser: Warum sollte man die „RENT“-Aufführung in Hausach auf keinen Fall verpassen:
„RENT“ am RGG Hausach sollte man auf keinen Fall verpassen, da man die Chance auf ein Musical dieser Qualität hier in der Region nur alle zwei Jahre bekommt. „RENT“ tangiert sehr viele menschliche Charaktere, jeder Besucher wird sich an der einen oder anderen Stelle wiedererkennen.

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Benjamin Coffin III. (Benny)

– Ehemaliger Mitbewohner von Mark, Roger, Maureen und Tom.

– Stammt ursprünglich aus armen Verhältnissen und lebte von einem Tag auf den anderen.

– Mimis Ex-Freund.

– Benny ist liiert mit der Tochter des Großunternehmers Mr. Grey (Inhaber von CyberArts). Er hat damit „die Seiten gewechselt“ und steht „zwischen den Fronten“. Er erhofft sich beruflichen Erfolg durch den Abriss der alten Häuser der Avenue A um ein CyberStudio zu bauen. Benny ist pflichtbewusst und versucht, die Pläne für CyberArts umzusetzen.

 

Darsteller:

Maximilian Hesse

Alter: 23 Jahre

Heimat- und Wohnort: Hausach

Aktueller Status:

– 2003 bis 2012 Schüler am RGG, vorerst letzter G9-Jahrgang.

– Aktuell mache ich eine Ausbildung zum Finanzassistenten bei der Volksbank Kinzigtal eG in Schiltach, welche ich diesen Sommer abschließen werde.

Meine bisherigen Musical-Erfahrungen:

„Hair“ (2012) – „Hut“, ein Hippie

„Evita“ (2014) – „Marco“, ein Revolutionär

Wie kam es zur Teilnahme? Welches sind die Beweggründe, als Darsteller mitzuwirken?

Bei meinem ersten Musical 2012 wäre ich eigentlich gar nicht dabei gewesen. Herr Bäder war damals mein Musiklehrer, hörte mich in einer Unterrichtsstunde singen, und schlug mir dann vor, im nächsten Jahr in den Chor zu gehen. Ich hatte also keine andere Wahl, als diesen Vorschlag 2011 wirklich in die Tat umzusetzen und wurde somit ein Teil von „Hair“. Als ich dann schon einmal im Chor war, beschloss ich, mich um eine Hauptrolle zu bemühen, was dann zu meiner Überraschung wirklich klappte. „Hair“ war für mich wie für alle Teilnehmer eine unglaubliche Zeit, an die ich gerne zurück denke. Nach „Hair“ habe ich dann, immer wenn Not am Mann war, im Chor ausgeholfen, bis Herr Bäder mich 2013 wieder ansprach ob ich denn für „Evita“ auch verfügbar wäre. Nach der tollen Erfahrung bei „Hair“ sagte ich sofort zu. Und so war das jetzt auch bei „RENT“, eine Geschichte, die mich sofort begeisterte. Was mich an den Musicals des RGGs fasziniert ist die Musicalfamilie hinter der Bühne. Man wächst zusammen und es entwickeln sich unzählige Freundschaften. Ob mit den anderen Darstellern, den Musiker, den Bühnenbildnern, den Technikern, oder den Kleiderfrauen, jeder ist wichtig für das Musical und jeder trägt seinen Teil dazu bei, dass wir und die Zuschauer eine unglaubliche Zeit haben. Deshalb bin ich Jahr für Jahr immer wieder dabei.

Wo liegt für mich die besondere persönliche Herausforderung bei „RENT“?

Die Umsetzung meiner Rolle. „Benny’s“ Charakter entspricht überhaupt nicht meiner eigenen Persönlichkeit. Das wird schwierig, aber auch extrem reizvoll. Eine weitere Herausforderung, auf die ich mich schon sehr freue, ist es, die innerliche Zerrissenheit meiner Rolle realistisch auf die Bühne zu bringen. „Benny“ ist hin und her gerissen zwischen seinem opportunistischen Denken und der Loyalität zu seinen langjährigen Freunden. Diesen Konflikt im Zusammenspiel mit den anderen Schauspielern darzustellen, wird eine große Herausforderung. Eine weitere Herausforderung wird der zeitliche Aspekt. Die Abschlussprüfungen meiner Ausbildung habe ich direkt in der Woche nach „RENT“. Allerdings freue ich mich schon riesig auf die heiße Phase der Vorbereitung und auf alles was das Musical mit sich bringen wird.

Mein „Gruß an die Besucher“ – oder besser: Warum sollte man die „RENT“-Aufführung in Hausach auf keinen Fall verpassen:
„RENT“ ist ein unglaublich realistisches Musical mit echten Problemen echter Menschen. Es beinhaltet kaum Fiktion und beruht zum Teil sogar auf der Realität – einfach ein Leben einer Gruppe in einem Jahr. „RENT“ muss man sich unbedingt anschauen weil das Musical aus purer Emotion besteht, dramatische Schicksale realistisch beschreibt, einfach wunderschöne (auch alltagstaugliche) Songs bietet, und das Herzblut unzähliger Mitwirkender darstellt. Sie werden es nicht bereuen!

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Maureen Johnson

– Performance-Künstlerin.

– Ehemalige Mitbewohnerin von Mark, Roger, Tom und Benny.

– Ex-Freundin von Mark – hat ihn für Joanne verlassen.

– Freiheitsliebend, extrovertiert, ich-bezogen, steht gerne im Mittelpunkt des Geschehens und sprudelt vor Kreativität.

– Männer und Frauen lieben ihre extrovertirte Art. Ihre offene und ungenierte Art treibt ihre Partnerin Joanne immer wieder zu rasender Eifersucht. Maureen flirtet gerne und will meistens nicht wahrhaben, dass das andere verletzen könnte. Zwar möchte sie gerne eine feste Beziehung, fordert aber auch ihre Freiheit ein. Maureen ist es gewohnt, dass die Leute gerne nach ihrer Pfeife tanzen und scheut sich auch nicht, dies auszunutzen.

– Trotz allem hat Maureen ein großes Herz für die Armen und setzt sich mit ihren Protesten für sie ein.

 

Darsteller:

Lea Hellmig

Alter: 17 Jahre

Heimatort- und Wohnort: Hausach

Aktueller Status:

Aktuell besuche ich die 11. Klasse am RGG und mache 2017 mein Abitur. Danach möchte ich Wirtschaftsingenieurwesen dual studieren. Voraussetzung dafür ist, dass ich dieses Jahr noch eine Zusage eines Betriebs bekomme. Zu meinen Hobbys zählen die sportliche Tätigkeit als Volleyballerin beim TV Hausach und meine musikalische Vorliebe für Gesang, Klavier und Tanz.

Meine bisherigen Musical-Erfahrungen:

Als Sängerin im 7/8er Chor war ich bereits bei„Hair“ (2012) dabei und durfte somit schon früh die „Musicalluft“ am RGG schnuppern. Bei„Evita“ (2014) habe ich dann die Rolle als „2. Evita“, eine Solopassage, gesungen. Großen Spaß machte auch das Mitwirken in der Tanzgruppe – da bin ich auch bei „RENT“ wieder dabei.

Wie kam es zur Teilnahme? Welches sind die Beweggründe, als Darsteller mitzuwirken?

Eine meiner Leidenschaften ist die Musik. Und so hatte ich in der Vergangenheit immer viel Spaß als Sängerin im Chor. Dabei wurde mir aber auch bewusst, dass es in den Musicals am RGG nicht nur um die musikalische Umsetzung auf der Bühne geht, ich habe in dieser Zeit auch viel Neues über mich selbst und den Umgang mit anderen gelernt. Vo rallem durch „Evita“ habe ich an Selbstbewusstsein gewonnen und habe gemerkt, dass ich auch Lust hätte, mich noch mehr schauspielerisch einzubringen. Seit „Evita“ wollte ich unbedingt bei „RENT“ eine Hauptrolle, schließlich ist es das letzte Musical, welches ich als Schülerin miterlebe. Obwohl ich gerade jetzt mit Schule und Bewerbung viel um die Ohren habe, hat „RENT“ für mich Priorität. Als Theaterlaie hat man ja selten zwei Mal die Chance, solch ein großartiges Projekt als Solistin mitzuerleben und so viel Erfahrung für das weitere Leben mitzunehmen.

Wo liegt für mich die besondere persönliche Herausforderung bei „RENT“?

Meine persönliche Herausforderung wird es sein, aus mir „herauszukommen“. Maureen ist eine so selbstbewusste, extrovertierte Persönlichkeit, ich muss sicherlich häufig „overacten“, um ihrem Charakter gerecht zu werden. Spannend werden auch die vielen unterschiedlichen Kostüme. Bin mal gespannt, wie viel Zeit ich zwischen den einzelnen Szenen habe, um mich zu verwandeln.

Mein „Gruß an die Besucher“ – oder besser: Warum sollte man die „RENT“-Aufführung in Hausach auf keinen Fall verpassen:

„RENT“ sollte man auf keinen Fall verpassen. „RENT“ wird nicht nur ein Erlebnis für die Augen und Ohren, „RENT“ hält vor Augen, wie schön das Leben ist, und dass man die Zeit nutzen soll, die man zur Verfügung hat.

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Joanne Jefferson

– Erfolgreiche Anwältin aus gutem Hause (die Mutter ist ebenfalls Anwältin, der Vater Richter).

– Hat ihre Jugend als Einzelkind im Internat verbracht.

– Ihr Erfolg basiert primär auf ihrer Disziplin. Sie mag Ordnung und Pläne.

– Joanne hat schon früh gemerkt, dass sie Frauen lieber mag als Männer. Auf Ihrer Suche nach Bindung trifft sie auf Maureen.

– Gegensätze ziehen sich an …  Joanne ist Maureens chaotischem und lebendigem Charme mit Haut und Haaren verfallen.

– Aber Joanne ist auch eifersüchtig was immer wieder zu Reibereien führt. Maureen interpretiert Joannes Eifersucht als „Kontrollparanoia“.

– Joanne kommt von außen her in die Gruppe der Avenue A. Sie ist fasziniert von diesem Leben, dass völlig anders ist als das, was sie kennt.

 

Darsteller:

Tabitha Eisenmann

Alter: 20 Jahre

Heimatort: Haslach-Schnellingen

Aktueller Wohnort: Frankfurt a.M.

Aktueller Status:

– 2005 bis 2013 Schülerin am RGG.

– Nach meinem Abitur ging’s nach Frankfurt zum Studium.

– Aktuell studiere ich „Amerikanistik“ und „Sinologie“ (Chinesisch) an der „Goethe Universität“. Im Juli 2016 werde ich meinen Bachelor Abschluss machen. Aktuell laufen die Überlegungen, welches Masterstudium ich danach anschließen möchte.

Meine bisherigen Musical-Erfahrungen:

Ich war während meiner Schulzeit bei der „Weihnachtsgeschichte von Karl Orff“, bei „Rags“ und bei „Hair“ dabei, wo ich das Anfangslied „Aquarius“ singen durfte.

Wie kam es zur Teilnahme? Welches sind die Beweggründe, als Darsteller mitzuwirken?

Ich habe schon während meiner Schulzeit am RGG den Chor und vor allem die Musicals wahnsinnig geliebt. Die Vorbereitungszeit von „Hair“ war eine unglaubliche Erfahrung für mich und es fasziniert mich bis heute, was dabei heraus kommen kann, wenn unterschiedlichsten Menschen unglaublich hart im Team zusammen arbeiten. Es war eine tolle Erfahrung mitzuerleben, wie die einzelnen Aufgabenbereiche und die verschiedenen Szenen auf der Bühne nach und nach wie Puzzleteile zu etwas Großem zusammengewachsen sind, und wie die intensive Arbeit jedes einzelnen im Endeffekt zum Gesamtwerk des Musicals beitrug. Die Arbeit an so einem großen Projekt mit so vielen Menschen macht unglaublich viel Spaß. Daher freue ich mich sehr, bei „RENT“ wieder dabei zu sein.

Wo liegt für mich die besondere persönliche Herausforderung bei „RENT“?

Die größte Herausforderung bei „RENT“ liegt definitiv in den verschiedenen Themen. Die Personen sind so realitätsnah und echt, dass es eine große Aufgabe für uns alle ist, ihre Beziehungen und Emotionen wirklich naturgetreu darzustellen, ohne dass etwas gespielt oder gestellt wirkt. Wir wollen die Zuschauer einbinden, einfangen, emotional berühren, damit sie die Gefühle und Emotionen der jeweiligen Rolle wirklich selbst nachvollziehen können. Eine weitere Herausforderung wird für mich auch der stimmliche Teil sein, da meine Rolle gesanglich sehr wandelbar sein muss und dadurch sehr anspruchsvoll ist.

Mein „Gruß an die Besucher“ – oder besser: Warum sollte man die „RENT“-Aufführung in Hausach auf keinen Fall verpassen:
Weil eine große Zahl an Chorsänger/innen, Bühnenbildner/innen, Techniker/innen, Kostüm-Gestalter/innen, Grafiker/innen und Texter, Organisatoren/innen, Solisten/innen, Musiker/innen und zahlreiche weitere helfende Hände teilweise schon seit Monaten wahnsinnig viel Energie und sehr viel Schweiß in das Projekt stecken, um das Musical Ende April/Anfang Mai auf der Bühne der Hausacher Stadthalle zu rocken. „RENT“ ist ein unglaublich emotionales, rockiges, und realitätsnahes Broadway Stück, das man auf gar keinen Fall verpassen darf. Glauben Sie’s mir!

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Mimi Marquez

– Lebt im selben Haus wie Mark und Roger in der Avenue A, das abgerissen werden soll.

– Go-go Tänzerin im Cat Scratch Club.

– Mit 19 Jahren ist sie die jüngste der Bohèmians.

– Ihre Familie hat lateinamerikanische Ursprünge – von da hat sie ihr wildes Temperament geerbt.

– Mimi führt ein ausschweifendes Leben, das sie in vollen Zügen genießt . Sie lebt kompromisslos im Hier und Jetzt. Ihr Motto: „Es zählt nur das Jetzt!“.

– Mimi will mit Roger zusammen sein, der sich jedoch auf keine neue Beziehung einlassen kann.

– Folge ihres Lebensstiels ist ihre Drogenabhängigkeit und ihre HIV-Infektion.

– Ihre kurze Affäre mit Benny gab ihr eine Zeit lang Halt, zerbrach aber schließlich auf Grund ihrer unterschiedlichen Lebensweisen.

 

Darsteller:

Josephine Eisenmann

Alter: 17 Jahre

Heimat- und aktueller Wohnort: Haslach-Schnellingen

Aktueller Status:

Ich bin in der 12 Klasse am RGG und mache in den Wochen vor bzw. während des Musicals mein Abitur. Danach geht’s direkt ins Studium. Um dem Traum eines Medizinstudiums näher zu kommen, mache ich außerdem noch den Medizinertest.

Meine bisherigen Musical-Erfahrungen:

„Hair“ (2012) und „Evita“ (2014). Bei „Hair“ war ich noch im 7/8er Chor und „durfte“ deswegen nur etwa fünf Lieder mitsingen. Bei „Evita“ spielte ich „Julia“, die kleine Schwester von „Maria“. Außerdem durfte ich bei „Evita“ mein erstes Solo im Lied „Buenos Aires“ singen.

Wie kam es zur Teilnahme? Welches sind die Beweggründe, als Darsteller mitzuwirken?

Ich bin Chormitglied seit der fünften Klasse und die Musicals waren bzw. sind immer das absolute Highlight. Mein Bruder hat schon bei „Jesus Christ Superstar“ mitgespielt. Schon damals, als kleines Kind, war ich begeistert und wollte selbst auf die Bühne. Das extreme Glück zu haben, nun im Abi-Jahr ein Musical spielen zu dürfen und somit meine Schullaufbahn auf eine, meiner Meinung nach, nochmal viel schönere Art zu beenden, hat mich sehr gefreut. Deshalb sehe ich die Konstellation Abi und Musical auch nicht als Belastung.

Bei „Evita“ hab ich mit meinem kleinen Solo schon geschnuppert wie es so ist, ein Solist zu sein. Seit dort war es für mich klar, dass ich bei „RENT“ als Hauptsolistin mitwirken will. Glücklicherweise hat Reinhardt Bäder dann auch gefallen, was er beim Vorsingen von mir gehört hat. Und nun habe ich die große Ehre, als Solistin mitwirken zu dürfen.

Wo liegt für mich die besondere persönliche Herausforderung bei „RENT“?

Meine größte Herausforderung wird es glaube ich, auf der Bühne vor vielen Menschen Emotionen, das Schauspielerische wie auch Gesangliche so zu reproduzieren, wie wir es in den Proben mit Freude erarbeitet haben. Ich bin gespannt, wie aufgeregt ich dann tatsächlich sein werde. Ich bin mir aber auch sicher, dass mir meine Schauspielpartner viel von meiner Anspannung abnehmen werden.

Mein „Gruß an die Besucher“ – oder besser: Warum sollte man die „RENT“-Aufführung in Hausach auf keinen Fall verpassen:
„RENT“ steckt voller Emotion und Echtheit. Es sind Lieder und Szenen die berühren, bei denen man mitfühlt. Und das ist es doch, was man als Zuschauer möchte. Emotional berührt sein, egal, ob beim revolutionären Protest oder beim Liebeslied. Lebt mit uns die Season of love!

 

Schwarzwälder Bote, 24.3.2016 – „Ich kann mich mit ihr identifizieren“ – Josephine Eisenmann im Portrait

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Angel Schunard

– Transvestit – lebt mal als Mann, mal als Frau und verurteilt niemanden für das, was er oder sie ist.

– Angel hat eine „soziale Ader“. Er/sie ist der „Engel“ im Stück, das Herz und die Seele der Gruppe. Findet in jeder Situation die passenden Worte und ist selten unglücklich. Dafür wird er/sie von allen sehr geschätzt.

– Pflegt Tom nach einer Schlägerei und nimmt ihn bei sich auf. Die beiden führen eine sehr innige, liebevolle Beziehung und scheuen sich nicht, diese Liebe zu zeigen – die einzige „unkomplizierte“ Beziehung im Stück.

– Mit ihrem/seinem Schicksal als HIV-Infizierte(r) geht er/sie nicht frustriert sondern humorvoll um. Selbst als die Krankheit ausbricht und die Hoffnung auf Heilung schwindet, bleibt ein Lächeln auf seinen/ihren Lippen.

– Angel stirbt im Verlauf der Story an AIDS.

 

Darsteller:

Dominic Hesse

Alter: 20 Jahre

Heimat- und Wohnort: Hausach

Aktueller Status:

Ich habe das Gymnasium in Hausach bis zu meinem Abitur 2015 besucht. Danach war mir nicht wirklich klar, was ich gerne machen will. Ich begann das Studium Maschinenbau/Werkstofftechnik an der FH Offenburg um nach einem Semester festzustellen, dass das nichts für mich ist. Aktuell durchlaufe ich eine „Selbstfindungsphase“ um herauszufinden, was ich genau machen möchte.

Meine bisherigen Musical-Erfahrungen:

„Hair“ (2012) – als begeisterter Zuschauer…

„Evita“ (2014) – mit mehreren Nebenrollen.

Wie kam es zur Teilnahme? Welches sind die Beweggründe, als Darsteller mitzuwirken?

Meine „Musicalkarriere“ hat sich durch meinen großen Bruder Maximilian ergeben, wofür ich ihm sehr dankbar bin. Er war 2012 bei „Hair“ erstmals dabei. Ich selbst fand es damals nicht wirklich cool, im Chor zu sein. Nach dem Besuch der „Hair“-Premiere war ich dann so begeistert, dass ich „Hair“ gleich viermal angesehen habe. Das Jahr darauf ging ich in den Chor. Bei „Evita“, ich war in der 11. Klasse am RGG, durfte ich bereits mehrere Nebenrollen spielen. Mein Bruder als mein Musicalvorbild hatte wieder eine Solorolle. 2015 folgte das Abitur – und mein letztes Jahr im Chor.

Gegen Ende des Schuljahres ergab sich dann dir Chance, bei „RENT“ wieder im Musical-Boot des RGG zu sitzen. Reinhardt Bäder meinte, es gäbe bei „RENT“ eine Rolle, die ich gut verkörpern könnte. Damals wusste ich natürlich noch nicht um was es ging. Ich habe dann den Film angeschaut um zu sehen, was da für eine Rolle auf mich zukommt. Ich war schon sehr überrascht, mit einer Rolle als Drag Queen habe ich überhaupt nicht gerechnet.

Ich habe dann aber doch zugesagt. Die Zeit rund um „Evita“ war so toll und beeindruckend, das wollte ich unbedingt nochmal erleben. Mit Freunden an einem Projekt zu arbeiten, das einem selbst und allen Beteiligten so viel Freude bereitet, ist einfach etwas Fantastisches. Mit meinem Bruder und den anderen Solisten, die mittlerweile alle einen besonderen Platz in meinem Herzen haben, macht es unglaublich viel Spaß zu arbeiten. Die bis zu 10 Stunden dauernden Probentage kommen einem viel kürzer vor, wenn man, wie wir alle, Spaß daran hat.
Ein weiterer Grund, dabei zu sein, ist unser Regisseur Giovanni. Ich habe ihn bei „Hair“ kennengelernt und seither sind wir ganz gute Freunde geworden. Ich schätze seine Arbeit sehr. Zusammen mit Reinhardt Bäder schafft er es, aus nichts ganz tolle Szenen zu zaubern. Er verliert trotz der intensiven Arbeit mit uns allen nie den Spaß, und das überträgt sich auf die ganze Gruppe bis hin zu den Chormitgliedern.

Wo liegt für mich die besondere persönliche Herausforderung bei „RENT“?

Die Herausforderung für mich liegt definitiv darin, den/die „Angel“ so zu spielen, dass er/sie nicht albern rüber kommt. Für mich als Mann ist das natürlich nicht so einfach, da ich mich komplett anders verhalte als eine Drag Queen und ich mich in diese Person hineinversetzen muss. Wenn man dann soweit ist, die Rolle so zu spielen wie man es will, darf man nicht aus der Rolle „herausfallen“, was in den Pausen zwischen den Proben durchaus passieren kann. Dann muss man quasi wieder von vorne anfangen. Mit der Zeit wird es aber immer einfacher. Auch nicht ganz einfach ist die Sprache. Ich muss natürlich als Frau (oder Mann – was bin ich eigentlich…???) ganz anders reden als im normalen Leben. Auf die vielen Einzelheiten gleichzeitig zu achten ist, denke ich, das Schwierigste.

Mein „Gruß an die Besucher“ – oder besser: Warum sollte man die „RENT“-Aufführung in Hausach auf keinen Fall verpassen:
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an darf dieses fantastische Musical einfach nicht verpassen! „RENT“ ist ein Musical mit tollen Liedern, die einem sofort im Gedächtnis bleiben, mit ganz verschiedenen Charakteren und einer interessanten Geschichte. Verkörpert wird dies von dem tollen Chor des RGGs, der sich seit Monaten darauf vorbereitet und intensiv mit Giovanni und Reinhardt probt. Außerdem werden der Chor und natürlich auch die Solisten von einer super Live-Band begleitet. Also Leute, wer das alles verpasst, ist selbst Schuld.

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Gordon White

– Das „Landei“.

– Wurde in seinem Herkunftsort aufgrund seiner AIDS-Erkrankung diskriminiert und flieht deshalb in die Anonymität New Yorks.

– Entdeckt sich in New York neu.

– Trifft Mark, Collins und Angel in der AIDS-Selbsthilfegruppe und lebt ebenso wie sie und auch Mimi im selben Haus in der Avenue A.

 

Darsteller:

Niklas Schmider

Alter: 18 Jahre

Heimat- und Wohnort: Hausach

Aktueller Status:

Ich bin in der 12. Klasse des RGG und mache in wenigen Wochen mein Abitur. Bereits vor den Osterferien habe ich mein fachpraktisches Abitur im Fach Musik. Prüfungsinstrument: Orgel.

Nach Abschluss der dreijähringen C-Ausbildung, eine musikalische Ausbildung für den nebenberuflichen Dienst als Organist und Chorleiter im November 2015, bin ich jetzt geprüfter C-Musiker. Aber schon seit 2013 bin ich fest bei der Seelsorgeeinheit Hausach-Hornberg als Kirchenmusiker angestellt.

Nach dem plötzlichen Tod des „Vaters“ der Hausacher Musical-Aufführungen Peter Lohmann übernahm ich im Mai 2015 die musikalische Leitung des gemischten Chor Liederkranz Hausach.

Seit dem Musical „Evita“ nehme ich Gesangsunterricht bei Matthias Schadock, in der Stadt- und Feuerwehrkapelle Hausach spiele ich Trompete.

Mein größter Traum ist es, nach dem Abitur Musik zu studieren. Ich hoffe, dass ich im Sommer die Aufnahmeprüfung bestehe und dann auch einen Studienplatz bekomme.

Meine bisherigen Musical-Erfahrungen:

„Hair“ (2012) als Mitglied des 7/8er Chor.

Bei „Evita“ (2014) sang ich im Mittel-/Oberstufenchor und durfte einen kleinen Solopart übernehmen.

Wie kam es zur Teilnahme? Welches sind die Beweggründe, als Darsteller mitzuwirken?

Herr Bäder hat mich angesprochen, ob ich nicht Lust hätte, eine Rolle zu übernehmen. Da ich bisher keinerlei Schauspielerfahrung hatte, habe ich zunächst gezögert, aber Herr Bäder versicherte mir, dass wir das mit Unterstützung von Giovanni Gino Santo hinbekommen.

Schließlich habe ich mich darauf eingelassen und bin darüber heute sehr froh. Mit dem Regisseur Giovanni Gino Santo zu arbeiten ist eine wunderbare Sache. Er motiviert einen jedes Mal aufs Neue (falls überhaupt nötig), und hinterher stellt man fest, dass die Probentage wieder wie im Flug vergangen sind. Es macht unglaublich viel Spaß, sich seine Rolle in so einer tollen Truppe zu erarbeiten.

Wo liegt für mich die besondere persönliche Herausforderung bei „RENT“?

Im Zeitmanagement. Viele Termine muss ich unter einen Hut bekommen. Einen großen Teil meiner Zeit nimmt natürlich die Schule in Anspruch. Als Organist bin ich oft an Samstagen und Sonntagen bei der kath. Kirche tätig. Da die Proben für das Musical meistens am Wochenende stattfinden, kollidieren oftmals die Proben mit meiner Tätigkeit als Kirchenmusiker. Den Spagat zwischen den verschiedenen Terminen zu schaffen, stellt für mich eine der großen Herausforderungen dar.

Ebenso ist es ein Abenteuer für mich, den schauspielerischen und den gesanglichen Part in den Proben und letztlich dann auch auf der Bühne zu verknüpfen.

Mein „Gruß an die Besucher“ – oder besser: Warum sollte man die „RENT“-Aufführung in Hausach auf keinen Fall verpassen:
Das Musical bietet eine Vielfalt an Emotionen. Die Handlung ist sehr realitätsnah und entspricht den persönlichen Erfahrungen des Komponisten. Die Verbindung der Themen und der eingängigen Musik macht „RENT“ zu einem einzigartigen Musical, das man auf keinen Fall verpassen sollte.

Generell sind die Musicals des RGG jedes Mal ein Highlight und ein Muss für jedermann!

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Weitere Gesangssolisten

Charlotte Auel (La vie boheme, I’ll cover you – Reprise)

Annika Brucker (Seasons of love, La vie boheme, I’ll cover you – Reprise)

Michaela Große (Christmas bells)

Nadja Krämer (La vie boheme, Christmas bells)

Vincent Welzel (La vie boheme)

Teresa Zürn (La vie boheme, Chritsmas bells)

 

Weitere Sprechsolisten

Mr Grey – Bernhard Rohrer

Paul, Sozialpädagoge – Vincent Welzel

Dealer – Vincent Welzel

Polizist – Andi Haberer

Hunde-Benny – Maximiliane Kind

Schwarze Helfer – Lara Armbruster, Charlotte Pineau

Kellnerin – Annika Brucker

Alexi Darling – Silia Heinrich

Mrs Jefferson – Petra Rohrer

Ms Jefferson – Bernhard Rohrer

Barfrau – Melanie Dieterle

Totengräber – Patrick Hug, Schani Duraku

Mrs Cohen – Gilia Skop

Mr Cohen – Martin Schwendemann

 

Suzanne, Selbsthilfegruppe – Charlotte Auel

Ali, Selbsthilfegruppe – Annika Armbruster

Steve, Selbsthilfegruppe – Andy Haberer

Pam, Selbsthilfegruppe – Bianca Schnaitter

John, Selbsthilfegruppe – Hannes Schmalz

 

Poilzisten

Vanessa Budny, Melanie Dieterle, Lea Gorenflo, Julia Grieshaber, Andy Haberer, Evelyn Häfner, Anna Keßler, Saskia Rauber, Hannes Schmalz, Selina Schmid, Melissa Sievers, Vincent Welzel

 

Tanz-Ensemble

Charlotte Auel, Annika Brucker, Ella Diepen, Carolin Dieterle, Melanie Dieterle, Magdalena Glimpel, Lea Gorenflo, Evelyn Häfner, Angelina Häringer, Leonie Harner, Silia-Maria Heinrich, Lea Hellmig, Judith Himmelsbach, Linda Holasek, Maximiliane Kind, Annalena Meßmer, Paula Müller, Anna Pautsch, Maren Rosenbusch, Selina Schmid, Annika Schmider, Melissa Sievers, Johanna Zach

 

Obdachlosen-Ensemble

Stefanie Baumann, Annika Brucker, Carolin Buchholz, Ramona Dieterle, Fenja Graff, Michaela Große, Anna-Laura Heizmann, Maximiliane Kind, Nadja Krämer, Clara Pineau, Eileen Marie Schmid, Verena Schneider, Kosima Zürn, Teresa Zürn

 

„Over the moon“ Ensemble

Charlotte Auel, Stefanie Baumann, Magdalena Glimpel, Fenja Graff, Anna-Laura Heizmann, Linda Holasek, Annalena Meßmer, Verena Schneider

 

 

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Mark - Maik Schwendemann

Mark – Maik Schwendemann

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Thilo Mensak

Thilo Mensak

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Collins - Philipp Rechenbach

Collins – Philipp Rechenbach

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Benny - Maximilian Hesse

Benny – Maximilian Hesse

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Maureen - Lea Hellmig

Maureen – Lea Hellmig

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Joanne - Tabitha Eisenmann

Joanne – Tabitha Eisenmann

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Mimi - Joesphine Eisenmann

Mimi – Joesphine Eisenmann

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Angel - Dominic Hesse

Angel – Dominic Hesse

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Gordon - Niklas Schmieder

Gordon – Niklas Schmieder

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Tanz-Ensemble

 

Obdachlosenensemble

Obdachlosen-Ensemble